In diesem Artikel zeige ich dir wie du negative Glaubenssätze transformieren kannst.

Bevor ich aber darauf näher eingehe, lass mich dir noch etwas sehr interessantes über Glaubenssätzen erzählen.

Wusstest du das Glaubenssätze eine sehr wichtige Funktion in unserem Leben erfüllen?

Ja stimmt, erst diese ermöglichen uns das Leben so wie wir es kennen und erfahren.

Warum? Weil es nicht wirklich geschieht…

Lass mich das erklären…

 

Der Sinn von Glaubenssätzen

Wie du weißt ist die Physische Realität eine Illusion die in deinem Bewusstsein generiert wird. Das einzige was hier wirklich real ist, ist also deine Erfahrung.

Grundsätzlich sind alle Situation neutral. Sie entstehen also nicht zusammen mit entsprechender Bedeutung, sondern sie sind vom Ursprung her bedeutungsfrei.

Das Leben an sich ist bedeutungslos und das meine ich nicht im schlechten Sinne.

Es bedeutet: Wir sind dazu bestimmt, dem Leben seinen Sinn zu geben.

Wir entscheiden, welche Bedeutung Dinge haben sollen und erfahren dann auch diese Bedeutung. Sie bedeuten nicht einfach automatisch irgendwas.

Ein Glaubenssatz gibt unserer Welt eine bestimmte Tönung und lässt uns auch die Erfahrung machen, das etwas als „richtig“ erscheint und alles andere als „falsch“. Genau durch diesen Kontrast, bekommen wir den dichten Fokus, den wir nunmal benötigen um diese spezielle Physische Erfahrung machen zu können.

Außerdem haben alle Glaubenssätze, ganz egal ob negativ, positiv und auch neutral, einen Selbsterhaltungstrieb und sie sind so gemacht, dass sie dich glauben lassen das sie Real sind und das keine andere Erfahrung hier möglich ist.

Jeder Glaubenssatz ist so erdacht und wird alles tun, um sich selbst zu beschützten und eine Sache, die sie sehr gut können, ist es dir Angst zu machen das du sie findest. Dadurch erhalten sie diese Illusion aufrecht.

Wie du siehst, sorgen Glaubenssätze für den Kontrast in unserem Leben.

Lass mich dir nun erklären wie du diese transformieren kannst…

 

Negative Glaubenssätze transformieren

An sich ist es eigentlich ein sehr einfacher Prozess, aber praktisch tun sich da viele manchmal sehr schwer…

Es gibt zwar eine Formel, nach der du vorgehen kannst, aber generell sind solche Momente ein persönliches Spiel welches von Individuum zum Individuum anders ist und du musst für dich selbst herausfinden wo bei dir das Problem ist.

Der erste Schritt den du also machen musst ist zunächst mal „sich dessen bewusst werden“ bzw. Annahme

Das heißt: Du schleppst diese Sache nicht den ganzen Tag mit dir rum, sondern hältst inne und erkennst das da etwas nicht stimmt. Du erkennst das dein Emotionales Leitsystem dir sagen möchte, das da etwas nicht im Einklang ist.

Erkenne an das dieses Gefühl dir ein Signal dafür gibt, dass du gerade eine negative Emotion hast, aus dem einfachen Grund weil du deine Energie durch einen negativen Glaubensgrundsatz filterst, denn auf diese Art und Weise entstehen überhaupt erst Gefühle.

Aber dazu braucht es immer zuerst ein „Gefühl“, damit es einem selbst überhaupt erst bewusst werden kann.

Also der erste Schritt ist es sich bewusst zu werden das dir hier ein Signal gegeben wird.

Der zweite Schritt ist: Erkenne den Glauben, der hinter dem Gefühl steckt.

Frage dich selbst: Was müsste ich für eine Meinung/Sichtweise über mich selbst haben, bezüglich der jeweiligen Situation, um so zu fühlen wie ich jetzt fühle?

Wenn du ruhig bist und darauf vertraust, das diese Informationen dich auch erreichen, dann wirst du irgendwann erkennen welcher Glaubenssatz hinter dem Gefühl operiert. Unterschätze diesen Schritt bitte nicht, Fragen haben nämlich die Fähigkeit uns in eine bestimmte Frequenz zu bringen. Du wirst also auf irgendeinem Weg eine Antwort bekommen 😃

Sobald du dann erkannt hast, um welchen Glaubenssatz es sich handelt, besteht deine Aufgabe dann darin, diesen Glaubenssatz auf seine Wahrheit zu prüfen und dies geht am besten wenn du auf deine Gefühle schaust…

– Wie fühlt sich dieser Glaubenssatz/diese Defintion/diese Perspektive an?
– Erhebt dich dieser Glaubenssatz oder zieht er dich runter?
– Limitiert er dich oder macht er dich frei?

Eins kannst du dir merken: Ein negativer Glaubenssatz, hat seine Wurzeln immer in der Energie des Mangels.

 

Die Energie des Mangels

Fühle ob dies ein Glaubenssatz ist der in der Fülle gewurzelt ist oder im Mangel. Das kannst du eigentlich ganz schnell daran erkennen wie dieser Glaube sich anfühlt. Wenn es sich schlecht, schwer, einengend anfühlt, dann ist dein höheres Selbst nicht mit dieser Definition einverstanden.

Es lässt dich ganz einfach nur wissen das deine Definition nicht mit der Definition der Schöpfung übereinstimmt.

Sollte ein Glaubenssatz dich also runterziehen, musst eine neue Definition treffen – Du musst eine neue Ansicht bestimmen.

Nochmal: Du erlebst Gefühle nur aufgrund der Meinung die du diesbezüglich hast. Wenn du keine Meinung zu etwas hast, dann hast du auch kein Gefühl diesbezüglich. Ich meine wenn ich dir ein Wort sage, das du nicht kennst, dann weisst du auch nicht wie du dich damit fühlst, oder?

Neu definieren lautet hier also die Aufforderung.

Wähle ein neuen Glaubenssatz. Wähle eine neue Perspektive. Eine die sich gut anfühlt und in dem unendlichen Reichtum des Universums gewurzelt ist.

Sobald du einen alten Glaubenssatz erkannt hast und du ihn durch dein neues Wertesystem geführt hast (also neu bewertet hast, verschwindet dieser von ganz alleine, weil er dann einfach unlogisch erscheint und du kannst nur an etwas glauben, was auch auf irgendeiner Ebene Sinn für dich ergibt.

Eigentlich reichen diese 2 Schritte schon vollkommen aus, um seine Glaubenssätze zu transformieren, aber manchmal kann es sein das du tiefer graben musst und hier kommt dann ein dritter Schritt ins Spiel.

Der dritte Schritt ist: Warum glaube ich daran?

Du kannst dir gerne weitere Fragen stellen, wie z.B:

– Wie unterstützt mich dieser Glaube in meinem Leben?
– Welchen versteckten Wert habe ich in diesen Glaubenssatz projiziert?
– Was glaube ich was passieren wird, wenn ich diesen neuen Glaubenssatz zulasse?
– Wenn ich diesen neuen Glaubenssatz erlaube, dann verlasse ich meine Sicherheit/Komfortzone, deswegen halte ich lieber an dem alten fest.

Ein Beispiel: Nehmen wir an du hast erkannt, das hinter deinem negativen Gefühl der Glaubenssatz „Ich bin es nicht wert viel Geld zu haben“ steht, so kann es nun sein das du diesen zwar durch die ersten Schritte zwar identifiziert hast, aber ihn noch nicht wirklich entmächtigen kannst.

Hier kommt der dritte Schritt ins Spiel, der dir hilft zu erkennen das du genau diesem Glaubenssatz einen versteckten Wert zusprichst. Vielleicht pflegst du immer noch die Energie, die dir deine Mutter beigebracht hat z.B Wer viel Geld hat, ist korrupt.

Wie du siehst hat unser Leiden seine Ursprung in unserer Definition und nicht in der Situation.

Übrigens: Wenn ein Glaubenssatz dich runterzieht, dann kannst immer sicher sein das dieser Glaubenssatz nicht dir gehört und du ihn irgendwo aufgenommen hast.

Ich hoffe dieser Artikel hat für dich einen Sinn ergeben.

Gruß Andreas