In diesem Artikel möchte ich die neun Ebenen des Bewusstseins mit Dir teilen. Es ist etwas, an dem ich schon sehr lange gearbeitet habe.

Dieser Artikel wird länger als meine üblichen, aber davon solltest Du Dich nicht abschrecken lassen; denn ich packe hier wirklich sehr viel tiefes und vor allem nützliches Wissen hinein.

Dieses Wissen ist wirklich sehr wertvoll, und Du solltest es nicht unterschätzen; es kann Dir helfen zu verstehen, warum gewisse Dinge in Deinem Leben so sind, wie sie sind. Es ist das Wissen darüber, wer Du wirklich bist und wie Du Dir diese physische Erfahrung erschaffst, die Du erlebst.

Natürlich musst Du mir hier nichts glauben, vertraue nur auf Dein Herz und nimm mit, was sich für Dich stimmig anfühlt.

Mache es Dir bequem, hole Dir einen Tee und genieße diese Präsentation.

 

So, worum geht es?

Es geht um die neun Ebenen Deines Bewusstseins.

Ebenen des Bewusstseins1

Was sind die neun Ebenen des Bewusstseins?

Diese neun Ebenen sind verschiedene Aufteilungen, die Deine Seele erschafft, wenn sie diese physische Erfahrung erleben möchte.
In einem meiner früheren Artikel habe ich das Beispiel gewählt, dass Deine Seele in eine Art Dauermeditation geht; und hier erkläre ich Dir den mechanischen Prozess, der wirklich dahinter stattfindet.

Da Du ein multidimensionales Wesen bist, gibt es natürlich weitaus mehr Ebenen als nur diese neun; aber nur diese neun sind für Dein physisches Leben am relevantesten.

Bevor ich jetzt genauer auf die einzelnen Ebenen eingehe, möchte ich Dir noch etwas erklären.

Wie Du siehst, hast Du in der Mitte die neun Ebenen, auf die ich gleich eingehen werde; und im Außen siehst Du den blauen Rahmen, wo steht „EIN WESEN“.

Man kann auch sagen, dass dieses eine Wesen für „Alles was ist“ steht. Ein anderer Begriff wäre hier natürlich Gott, aber solltest Du meine Arbeit kennen, dann weißt Du, dass ich keine religiösen Ansichten pflege und nicht an einen Mann im Himmel glaube bzw. an eine Gottheit außerhalb von uns. Dies ist meiner Meinung nach eine von uns geschaffene Version; und dies ist  auch noch eine sehr limitierte/verzerrte Perspektive.

Für mich ist Gott „Alles was ist“, der sich in allem was ist erfährt, daher teilt sich „Alles was ist“ in viele Individualisierungen seiner selbst auf, um jeden Aspekt seiner selbst zu erfahren – und das von einer anderen Perspektive seiner Selbst, aber alle diese Aufteilungen existieren nicht separat davon, sondern sie sind ein Teil von „Allem was ist“. Denn genau wie eine Welle nicht separat vom Ozean, sondern nur ein anderer Ausdruck des Ozeans ist, so bist auch Du nicht separat von „Allem was ist“.

Eine Welle ist nur ein Ausdruck dieses unendlichen Ozeans; und genau so bist auch Du ein Ausdruck von „Allem was ist“. Du bist ein Tropfen in diesem Ozean; und Du bist auch der Ozean.

Das EINE WESEN soll symbolisieren, dass  alles ein WESEN ist und dass hier keine Separation stattfindet, sondern nur eine Individualisierung.

Es soll Dich auch daran erinnern, dass nichts außerhalb der Schöpfung geschieht.

Deine Werkzeuge der Wahrnehmung, also das Sehen, Riechen und Tasten, sozusagen Deine Sinne und wie Dein Verstand funktioniert, geben Dir letztlich die Erfahrung, dass Du separat existierst. Aber das ist nur eine Illusion. Darauf gehe ich später aber noch genauer ein. Ich wollte es nur vorab klarstellen.

Ich hoffe, ich habe Dich für den Anfang nicht zu sehr verwirrt.

Kommen wir nun zu der Definition der einzelnen Ebenen.

Definition der einzelnen Ebenen.

 

Ebene 1 ist die Überseele.

Man kann auch sagen, dass „Alles was ist“ die allererste Überseele ist; und dann teilt sich diese immer weiter auf. Überseele, in Überseele, in Überseele usw., bis dann irgendwann Deine Überseele kommt. Aber denke hier bitte nicht in Stufen von  Hierarchie; denn so etwas gibt es im geistigen Raum nicht.  Alles ist hier gleichwertig und erfüllt nur einen anderen Ausdruck, eine andere Spiegelung des einen Wesens.

Genau so wie Deine Hand ein Teil Deines Körpers ist, bist auch Du  ein Teil Deiner Überseele. Du bist beides, Du erfährst Dich gerade nur als die Hand oder besser gesagt als einen Finger an der Hand. Du bist aber beides, die Hand und der Körper und  außerdem auch die Welt, in der der Körper ist. Was in diesem Beispiel „Alles was ist“ bedeutet.

Es gibt eine Überseele, die direkt mit Deiner individuellen Seele verbunden ist; und diese Überseele hat sehr viele Seelenperspektiven gleichzeitig.
Mit „viele“ meine ich etwa tausend oder mehr: die exakte Zahl ist  bekannt, aber es ist eine Sammlung von vielen Seelen, sprich: Seelen-Perspektiven.

Bashar hat in diesem Sinn auch mal einen Vergleich gebracht und gesagt, dass unsere sieben Milliarden Menschen ein Ausdruck von ca. 300.000 Überseelen sind. Ich erwähne das nur, damit Du einmal einen Vergleich hast.

Es ist wirklich unglaublich und auch schwer zu beschreiben, was auf dieser Ebene wirklich geschieht. Worte sind hier auch einfach viel zu beschränkt.
Auf dieser Ebene existieren kein Raum und keine Zeit; die Überseele bekommt permanent Feedback von allen Perspektiven gleichzeitig und trägt auch alle Möglichkeiten/Dimensionen dieser Perspektiven mit sich.

Um diese Verbindung besser zu verstehen, kannst Du dies mit Deinem physischen Körper vergleichen. Obwohl Du zwar nur einen Körper hast, besteht dennoch Dein Körper aus über einhundert Trillionen Zellen. Jede Zelle an sich ist ein separater Organismus und arbeitet auch für sich selbst. Jede Zelle ist ein Makrokosmos an sich und lebt auch für sich selbst.

Es ist wirklich unbeschreiblich; und ich hoffe, dass Du mit dieser Beschreibung auch etwas anfangen kannst.

 

Ebene 2 ist die/der individuelle Seele/Geist

Auf dieser Ebene wird entschieden, eine ganz bestimmte Lebenserfahrung zu machen.

Eine Seele bist Du vor der Inkarnation, und nach der Inkarnation bist Du Geist. Sozusagen ist eine Seele formlos, sie hat zwar ein Bewusstsein, jedoch keine Identität. Die Seele ist sozusagen noch ungeformter Lehm, der erst durch diese Lebenserfahrung seine Form/Identität bekommt.
Nach Abschluss dieses Lebens bekommst Du  sozusagen den „Leben gelebt“- Stempel, und Du bist dann Geist.

Der Geist hat diese Informationen einer Lebenserfahrung, er hat Transformation und Veränderung erfahren.

Diese Seele hat nun etwas erlebt und ist nun geformt zu Deinem individuellen Ausdruck. Wichtig ist noch, dass diese Transformation jederzeit stattfindet und nicht erst nach dem physischen Tod. Anders ausgedrückt heißt es: mit jedem Moment formt sich dieser Geist.

 

Ebene 3 ist der höhere Verstand (Oder wie es auch im Englischen heißt „higher mind“)

Um diese physische Lebenserfahrung zu machen, kommt dann der höhere Verstand in das Spiel.

Der höhere Verstand ist quasi eine Parallelrealität zu Deiner physischen Erfahrung; man könnte auch sagen: Er ist eine Art nichtphysischer Spiegel zu Deinem physischen Leben. Er ist eine quasi-physische Energie, was bedeutet, dass Dein höherer Verstand nicht an die lokalen Bedingungen gebunden ist wie etwa Raum, Zeit und Limitationen. Er hat also eine viel höhere Perspektive auf alle Möglichkeiten in Deinem Leben. Deine Vergangenheit, Deine Gegenwart und Zukunft, alles im HIER und JETZT, und das auch noch in allen möglichen Variationen davon.

Dies ist die Ebene der Ursache, von der alles kommt; denn auf der physischen Ebene siehst Du nur das Produkt dessen, was im Nichtphysischen passiert. Das „Physische“ ist demnach nicht das Erschaffende, sondern es ist das „Nichtphysische“.
Das Physische ist das Endresultat, und das Nichtphysische ist die Ursache. Was auch immer im höheren Verstand passiert, das passiert letztlich auch im physischen Raum.

Dies ist die Ebene, in der  Deine physische Erfahrung konzipiert und kreiert wird. Dein physischer Verstand erschafft also nichts, er empfängt nur alles aus dieser Ebene.

Man kann auch sagen, dass jede Idee, die Du jemals hattest, niemals von Deinem Gehirn kam, sondern nur von Deinem höheren Verstand. Dein Gehirn ist nicht dazu konzipiert zu verstehen, wie etwas kommen wird, sondern wie etwas geschehen ist. Ich weiß, dass dies uns nicht so vorkommt, aber so ist es nun einmal: Ideen werden im Nichtphysischen geboren.

Jetzt verstehst Du vielleicht auch solche Aussagen z.B. “Wie oben, so auch unten“  und „Wie im  Himmel,  so auch auf Erden“. Alles  hat seinen  Ursprung  im Nichtphysischen. Der Himmel ist also kein Ort über den Wolken, sondern er ist IN DIR.

 

Ebene 4 ist die Vorlagen-Realität

Hier wird sozusagen Dein Schicksal geformt. Dies ist die Entwurfsebene der physischen Realitätserfahrung.

Hier entscheidest Du, wie das Spiel aussehen soll und wie es gespielt wird. Wir teilen uns zwar eine Welt, aber jeder erschafft sich seine eigene Realität; und dies wurde hier festgelegt. Sieh es wie einen riesengroßen Online-Multiplayer, wo wir uns alle eine Spielwelt teilen, aber wo jeder von uns seine eigenen Missionen hat. Jeder hat einen freien Willen, wie er mit dieser Spielwelt interagieren möchte. Es gibt übrigens schon Spiele, die sehr nahe an diese Idee herankommen; und wer weiß, was noch in Zukunft alles programmiert wird?

Auf dieser Ebene filterst Du Dein Bewusstsein durch eben diese Vorlage. Hier wird z.B. entschieden, welche Voreinstellungen gegeben sind.
Beispielsweise ist es theoretisch möglich, dass Du wie ein Vogel fliegen kannst; aber zugunsten des Spiels ist diese Funktion ausgeschaltet, weil es nicht relevant für diese spezielle Lebenserfahrung wäre, wie ein Vogel zu fliegen. Aus diesem Grund bist Du nicht hier.

 

Ebene 5 ist der kollektive automatische Verstand 
Hier sind Vereinbarungen der lokalen Bedingungen der physischen Realität geregelt wie beispielsweise die Schwerkraft.

Zudem wurde alles auf Automatik abgegeben, damit wir uns um solche Dinge nicht kümmern müssen. Denn erst dadurch, dass wir komplett loslassen können, können wir den Fokus haben, den wir benötigen, um so tief in die Lebenserfahrung abzutauchen. Wenn Du Dich permanent um diese Dinge kümmern müsstest, dann könntest Du nicht in dieser Rolle leben, die Du momentan lebst.

Wenn Du jederzeit bewusst atmen müsstest oder wenn Du jederzeit vollkommen bewusst einen Schritt machen müsstest, dann wäre es Dir unmöglich, Dich auf die Dinge zu konzentrieren, die Du momentan in Deinem Leben tust. Bedenke doch mal, wie viele Vorgänge im Hintergrund ablaufen, wenn Du einen Schritt machst; und wenn Du alles das bewusst machen müsstest, dann könntest Du nie den gewünschten Fokus haben. Aus diesem Grund sind solche Dinge auf Automatik gesetzt.

 

Ebene 6 ist der individuelle automatische Verstand

Hier sind die individuellen Themen Deines Lebens angesiedelt, welche speziell für Dich sind. Man kann auch sagen, dass diese eine Schicksalsebene ist.

Wenn Du irgendwelche Talente hast oder wenn Du Dich zu etwas Bestimmtem im Leben hingezogen fühlst: Hier hast Du auch Deine persönlichen „Mount Everests“ ausgelegt. Alle diese Herausforderungen, die Du im Leben erfahren wolltest, hast Du hier für Dich ausgelegt. (Wenn Du z.B. eine spezielle Art von Negativität transformieren möchtest.)

Wenn Du beispielsweise vor etwas sehr große Angst hast, dann kann es sein, dass dahinter ein Thema steckt, welches Du hier meistern möchtest.
Oder Du fühlst eine Begeisterung, und diese Begeisterung bringt Dich mit einer ganz bestimmten Angst in Dir in Berührung: Dies könnte ein Thema sein. Vielleicht möchtest Du auch etwas ganz Bestimmtes verwirklichen.

Das Hauptthema des Lebens ist im Grunde genommen gleich: Es ist Transformation; Transformation von diesem zu jenem.

Sehr viele Muster Deines Lebens finden sich in diesen Themen wieder. Etwas was also immer wieder und wieder in Dein Leben hereinkommt.

Kommen wir zur nächsten Ebene:

Nun betreten wir den physischen Aspekt, sprich: Deinen physischen Verstand/Deine physische Materie. Die nächsten drei Ebenen bilden Deine Egostruktur; ich erkläre gleich noch, was dies genau bedeutet.

 

Ebene 7 ist das Unbewusste

Auf dieser Ebene befindet sich Dein Glaube. Dieser ist eine andere Form von Gedanken, aber anders gesagt: Man könnte Deinen Glauben auch als eine Art Vorlage sehen, denn es sind Dinge, von denen Du glaubst, dass diese für Dich wahr sind. Das sind also Deine Wahrheiten über das Leben. Es sind auch keine Gedanken, die Du mehr wählst, sondern Gedanken, die jetzt auf Autopilot arbeiten. Obwohl es ein Teil Deiner Egostruktur ist, bist Du Dir Deiner Glaubenssätze nicht immer bewusst.

Hier machst Du den Unterschied zwischen gut und böse. Hier sind Deine Glaubenssätze verankert.
Dein Glaube ist auch etwas, was Dir unbewusst bleibt, das was Du dann später erfährst, sind die Emotionen. Hier sind Deine Definitionen von allen Phänomenen.
Dein Glaube schwingt höher als Deine Gedanken; deswegen entscheidet auch Dein Glaube darüber, was Du im Außen erfahren wirst.

Deinen Glauben zu erkennen, löst eigentlich Dein ganzes Problem; denn es bildet das Fundament, aus dem dann alles Andere resultiert. Aus diesem Grund ist es auch so wichtig seine Glaubenssätze zu erforschen.

 

Ebene 8 ist das Unterbewusste

Dein Glauben verursacht Deine Emotionen. Es ist etwas, was Dich sozusagen aus dem Unbewussten antreibt. Emotion ist demnach Energie in Bewegung.
Du kannst also nie ein Gefühl haben ohne einen Glauben dahinter. Emotionen existieren nicht in einem Vakuum. Alles was Du also fühlst, hat seinen Ursprung in einem Glauben. Wenn Du das Gefühl hast, dass Du nicht liebenswert bist, dann hat dies seinen Ursprung in einem Glauben in Dir.

Ein anderes Beispiel ist auch, wenn jemand sagt: „Ich weiß nicht, was es ist, aber das Verhalten dieser Person lässt mich so und so fühlen.“ Dahinter steckt eine Definition/ein Glaubenssatz über das Verhalten dieser Person, und das lässt Dich so fühlen.

 

Ebene 9 ist das Bewusste

Das ist die Ebene, die jeder von uns gut kennt. Wir sind uns bewusst, was in unserem Kopf vorgeht und was wir denken. Es ist nicht mehr unbewusst, sondern wir können genau zuhören, was wir denken. Diese Ebene ist die niedrigste Ebene unseres Bewusstseins und schwingt auch auf der niedrigsten Energie.

Deine Gedanken an sich haben nicht die Macht, etwas zu erschaffen, also nicht in dem Sinne, wie viele glauben,  im Sinne von positivem Denken. Gedanken sind eigentlich ein Werkzeug, um unsere Erfahrung wahrzunehmen und zu wählen, wie wir etwas sehen möchten. Diese Ebene erschafft also in diesem Sinne nicht wirklich. Hier entscheidest Du, WIE Du etwas wahrnimmst; hier ist der bewusste Schöpfer aktiv und wählt bewusst Gedanken und Definitionen aus, die dienlich für ihn sind.

Um also Deine physische Realität zu verändern, musst Du Deine Gedanken in einem Vorstellungskraft-Modus nutzen; denn wer Deine physische Realität wirklich erschafft, ist Dein höherer Verstand, aber nicht Dein physischer. Triff also Entscheidungen, die im Einklang mit Deinem wahren Selbst sind.

Wenn Du also permanent Schreckensszenarien für Dich ausdenkst, dann gibst Du damit die Richtung an, in die sich Deine physische Realität entwickelt. Denn obwohl Dein höherer Verstand zwar Deine Umstände erschafft, bist Du doch derjenige, der sozusagen den Ton angibt und der wählt, in welche Richtung es gehen soll.
Verstehe also, dass hier eine Co-Kreation stattfindet. Dein höherer Verstand ist nicht abgetrennt von Dir, er ist allerdings ein anderer Teil von Dir.

Er wird zwar nicht die exakten Bilder manifestieren, die Du Dir ausmalst, aber er wird die Energie schaffen, auf der Du schwingst.
Das ist auch der Punkt, an dem meine ganze Arbeit ansetzt und wo ich Dich dazu motivieren möchte, bewusster Deine Realität zu formen.
Wähle bewusst aus, wer Du im nächsten Moment sein möchtest. Reagiere also nicht wie ein Opfer.

 

Das waren die neun Ebenen des Bewusstseins.

Ich hoffe, ich habe Dich nicht zu sehr mit den vielen Informationen überladen; denn es geht noch weiter.

 

Eine weitere wichtige Sache, auf die ich in dieser Grafik eingehen möchte, ist Dein nichtphysischer und  Dein physischer Aspekt.

 

Dein nichtphysischer und  Dein physischer Aspekt.

 

Du siehst auf dieser Grafik zwei Bereiche: einmal den oberen gelblichen Bereich und unten den weißen. Man kann sagen, dass die Ebenen 1-6 Dein höheres Selbst sind; und die Levels 7-9 sind Dein unteres Selbst. Diese drei Levels im Physischen bilden Deine Egostruktur Das ist Dein Ego.

Die Egostruktur ist Dein Leben bzw. die Rolle, in die Du geschlüpft bist.
Übrigens ist das auch die einzige Aufgabe des Egos. Es ist weder positiv noch negativ, es ist eigentlich neutral. Es soll Dich nur in der physischen Realität fokussiert halten; denn erst durch diese Egostruktur ist dieser Fokus möglich. Diese Egostruktur ist ein Werkzeug, welches Dir hilft, dieses Leben so zu erfahren, wie Du es erfährst. Das war es auch schon.

Wissenschaftler haben anhand von EEG-Messungen herausgefunden, dass Menschen, die sich in tiefer Meditation befanden, einen gewissen Bereich in ihrem Gehirn ausgeschaltet haben. Dieser Bereich hat ihnen das Gefühl von Raum, Zeit und der Wahrnehmung des eigenen Selbst gegeben.

Was ich Dir damit sagen möchte: Dass es wissenschaftlich bewiesen ist, dass es einen Teil in Deinem Gehirn gibt, der dafür sorgt, dass Du solche Phänomene wie Raum, Zeit und auch Dein eigenes Selbst wahrnehmen kannst. Dies ist Deine Egostruktur.

Die Egostruktur kann man auch als das ICH bezeichnen oder anders ausgedrückt: das falsche Selbst. Es ist die Rolle, in die Du geschlüpft bist; es ist die Erfahrung der Person, die Du jetzt bist. Es ist Dein Gefühl, diese Person zu sein und diese physische Erfahrung von Raum und Zeit zu machen. Wenn Du dies ausschaltest, dann gehst Du zu Deinem natürlichen Selbst zurück.

Ich erinnere mich noch an eine sehr massive Erfahrung in meinem Leben: Vor mehr als einem Jahr hatte ich an einer Ayahuasca-Zeremonie teilgenommen. Falls Dir das nichts sagt: Ayahuasca ist eine der stärksten bewusstseinserweiternden Substanzen überhaupt. Durch diese Substanz wird man unter anderem in die höheren Ebenen seines Selbst gebracht. Dies geht manchmal sogar bis zur Ebene der Überseele. Ich kann Dir sagen, dass dies ein Erlebnis war, welches ich nie wieder vergessen werde und welches meine ganze Welt auf den Kopf gestellt hat.

Jeder erlebt etwas Anderes bei dieser Substanz; und ich durfte einen Blick hinter die Kulissen werfen. Ich durfte ganz genau sehen, was wir Menschen hier für ein Spiel spielen; und es war nichts, was ich mir nur eingebildet hätte. Ich war in einem Zustand des totalen Wissens, so wie Du Dir hundertprozentig sicher bist, dass Du gerade einen Artikel auf meiner Seite liest. Ich wusste ganz genau, wer ich in diesem Moment wirklich war  und was ich da gerade sah.

Als ich in diesem speziellen Zustand war, konnte ich unter anderem auch diese Egostruktur deutlich erkennen. Ich hatte bei meiner ersten Zeremonie sogar eine Egotod-Erfahrung. Es ist die Erfahrung, wenn man glaubt, dass sich das ganze Selbst auflöst. Was hier aber wirklich passiert ist: Du siehst das falsche Selbst sozusagen von außen. Ich sah die Rolle, in die ich hineingeschlüpft bin; und ich sah dieses physische Spiel, welches ich und jeder von uns spielen.

So viel zur Egostruktur.

Machen wir weiter

 

Die Kommunikation zwischen diesen beiden Aspekten.

 

Wie Du an der Grafik jetzt erkennen kannst, habe ich links und rechts Pfeile eingebaut, welche die Kommunikation zwischen beiden Aspekten von Dir darstellen.

Ebenen des Bewusstseins2

Das ist gemeint, wenn ich davon spreche, dass Dein höheres Selbst/ Dein höherer Verstand über die Begeisterung mit Dir kommunizieren. Damit ist gemeint: folge Deinem Herzen, tue was Du liebst, folge Deiner höchsten Begeisterung. So kommuniziert Dein höherer Verstand mit Dir/Deinem ICH.

Dies ist aber keine Einbahnstraße; denn genau so kommunizierst auch Du über Deine Vorstellungskraft mit Deinem höheren Verstand. Genauer gesagt: durch Deine emotionale Vorstellungskraft.

Wenn Du eine Liebesbeziehung haben möchtest, dann reicht es nicht nur, sich dies vorzustellen, sondern es müssen auch noch Gefühle dahinter sein: Also wie es sich anfühlt, diese Beziehung bereits zu leben. Wie fühlt es sich an? Damit kommunizierst Du mit Deinem höheren Verstand; und Dein höherer Verstand wird schon einen passenden Weg finden, um dies in Dein Leben zu bringen.  Aber es wird auf einem anderen Wege kommen als Du dachtest; denn der höhere Verstand arbeitet ganz anders als Du. Deswegen ist es wichtig, die Erwartung loszulassen, zu vertrauen und Deiner Begeisterung zu folgen; denn genau so wird es zum besten Zeitpunkt und in richtiger Reihenfolge in Deine Erfahrung kommen.

Lasse mich das noch genauer erklären; und bleiben wir auch bei dem Beispiel mit dem Wunsch nach der Liebesbeziehung:

Du hast den Wunsch nach einer besonderen Liebesbeziehung und kannst es Dir sehr gut vorstellen. Aber vielleicht hast Du ja einen Glauben in Dir, der Dir im Weg steht, z.B. dass Du es nicht wert bist. Dein höherer Verstand wird Dich also durch die Begeisterung mit eben diesem Glauben in Berührung bringen, damit Du diesen neu definieren kannst. Ich habe es schon oft erwähnt: Wir müssen nicht lernen zu manifestieren; oftmals müssen wir nur das aus dem Weg räumen, was dem Ziel im Weg steht.

Das ist der Kreislauf hinter der Formel der Begeisterung.

Erinnere Dich daran, dass Dein höherer Verstand viel mehr Möglichkeiten sieht als Du; genauer gesagt: alle realen Möglichkeiten gleichzeitig in allen Variationen. Dein Verstand/Deine Egostruktur sind nicht dafür konzipiert, um zu verstehen, wie etwas kommen wird. Wenn Du das jedoch versuchst, also sozusagen die Kontrolle übernehmen willst, dann belastest Du Dein Ego mit einer Aufgabe, für welche es überhaupt nicht vorgesehen wurde; und so erschaffst Du das negative Ego.

Diesbezüglich werde in einem nächsten Artikel noch genauer auf das Ego eingehen.

Kommen wir nun zur letzten Sache:

Dein Unterbewusstsein ist nicht unter Dir.

 

Du siehst oben im gelben Bereich die Bezeichnung hoch schwingende Energie und unten niedrig schwingende Energie.

Dieses ganze Spiel der Schwingung hat eigentlich den Zweck, um Energie in scheinbare Materie zu formen. Dieses Runterfahren der Energie bringt die Illusion der Trennung und des Vergessens mit. Das Absenken der Energie sorgt also für Vergessenheit; und das Anheben der Energie sorgt für Erinnerung.

Je höher Du in diese Ebenen gehst, umso höher und schneller ist auch die Schwingung; und je tiefer Du gehst, umso niedriger und langsamer ist die Schwingung.

Vergleichen kannst Du dies auch am Beispiel mit Wasser. Eis entsteht, wenn der energetische Level des Wassers heruntergefahren wird. Die Temperatur fällt, weil die Energie fällt. Eis entsteht also, wenn die Schwingung von Wassermolekülen am niedrigsten schwingt.

Je höher die Schwingung jetzt geht, umso mehr verändern sich die Wassermoleküle. Eis wird zu Wasser und dann letztlich zu Dampf. Physisch wird wieder zu nichtphysisch Die Schöpfung geschieht auch von oben nach unten. Von nichtphysisch zu physisch. Nichtphysisch ist also die Ursache für das Physische.

Das ist sehr wichtig zu verstehen, wenn Du herausfinden möchtest, was z.B der Glaube hinter einer Deiner Emotionen ist. Denn nur weil es Unterbewusstsein heißt, ist dieses nicht unter Dir, sondern über Dir: die bewusste Ebene Deiner Gedanken ist die unterste Form. Darunter gibt es nichts!

Um also zu „entdecken“, welcher Glaube hinter Deinen Emotionen steht, musst Du in der Frequenz höher gehen; und dies tust Du, indem Du Dich öffnest.

Mein Video über die Skala des Bewusstseins zeigt sehr deutlich, was ich mit hoch und niedrig schwingenden Energien meine. Wenn Du also Deinen Glauben erforschen willst oder noch höhere Aspekte Deines Selbst erfahren willst, dann geht das nur, wenn Du selbst in eine höhere Schwingung kommst. Das passiert z.B. durch Dankbarkeit, Offenheit, Loslassen, Vergebung, Freude usw.; damit öffnest Du Dich Deinen eigenen höheren Ebenen.

Skala des Bewusstseins

Weißt Du: Erleuchtung ist die höchste Energie und auch gleichzeitig Dein wahrer Zustand. Was hier noch sehr interessant ist: Erleuchtung bedeutet im englischen enlightenment; und darin steckt das Wort lighten, also bedeutet Erleuchtung: werde leichter und nicht schwerer. Demnach musst Du auch in der Schwingung höher werden, und höher bedeutet leichter. Physisch zu nichtphysisch; Eis zu Dampf, niedrig schwingende Energien zu hoch schwingenden Energien.

Das war mein Artikel über die neun Ebenen des Bewusstseins. Ich hoffe, er hat Dir gefallen; und ich hoffe: Er hat Dir geholfen, leichter zu werden.

Es war zwar eine Menge Stoff; doch ich bin mir sicher, Du konntest eine Menge für Dich mitnehmen.

 

Gruß Andreas